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BIO

Philip Alexander Craubner

"Hallo und willkommen auf meiner Website. 

Mein Name ist Philip Alexander Craubner.

Im Moment bin ich 23 Jahre alt und wohne in einem kleinen Dorf im Achental. Dort bin ich Mitglied im Kunstkreis Grassau, einem Zusammenschluss lokaler Künstler. In den Räumlichkeiten des Kunstkreis Grassau habe ich mein Atelier, wo alle meine Werke entstehen."

Als Autodidakt habe ich die letzten Jahre eine Vielzahl von Techniken, Ausdrucksweisen, Materialien und Blickwinkel auf und in der Kunst erforscht.

In meiner künstlerischen Arbeit beschäftige ich mich vor allem mit der Malerei und zunehmend auch mit Skulptur.

Besonders interessieren mich der menschliche Körper, Gesichter und Ausdrucksformen von Personen – nicht als idealisierte Abbilder, sondern als Projektionsflächen für das, was uns bewegt, überfordert, berührt oder zum Lachen bringt. Es geht mir nicht darum, nur das Schöne zu zeigen, sondern alles auch so, wie es wirklich ist: das Widersprüchliche, das Komische, das Tragische. Manche meiner Figuren entlocken ein Lächeln, andere irritieren oder konfrontieren mit einer dunkleren Seite des Menschlichen. Gerade dieser Wechsel von Humor und Ernst, von Leichtigkeit und Schwere, sowie etwas Frechheit interessiert mich – weil er dem Leben näher kommt als jede glatte Oberfläche. Weiterhin interessiert mich daran insbesondere die Frage, wie wir als Individuen in einer zunehmend schnelllebigen, oft überfordernden Gesellschaft existieren.

Meine Werke setzen sich mit dem Spannungsfeld zwischen Innerlichkeit und äußerem Druck auseinander – sie sind Spurensuche, Selbstbeobachtung und Mitteilung zugleich. Diese Interessen bearbeite ich einerseits figürlich, andererseits auch zunehmend gerne abstrakt.

Der Prozess steht für mich im Vordergrund. Ich arbeite sehr intuitiv: Vieles entsteht unterbewusst, fast wie ein inneres Fließen, dem ich Raum gebe, um sich auf der Leinwand oder in der Form zu manifestieren. Wie ein großer Jedimeister in einem Film einmal sagte: „Fühlen, nicht denken! Nutze deinen Instinkt.“ Dieses Zitat ist mir sehr wichtig, denn es beschreibt meine künstlerische Arbeitsweise gut.

Ich betrachte den künstlerischen Prozess als eine Art Spiegel – er zeigt mir, was mich innerlich bewegt, noch bevor ich es selbst in Worte fassen kann. Wie ein innerer Schwamm, der alles Erlebte aufsaugt und mir im Nachhinein zur Verfügung stellt um künstlerisch einen Umgang damit zu finden und zu erarbeiten. Im Rückblick lese ich in meinen Arbeiten wie in einem Tagebuch, das nicht über Sprache funktioniert, sondern

über Farbe, Form und Material.

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